Kann ich einen Strohhalm dazu haben?

"Nein, aber nicht weil wir die vergessen haben, sondern aus Umweltschutzgründen",

sage ich dann. Und gerne würde ich noch hinzufügen, dass JEDEN Tag weltweit 3 Milliarden Plastik-Strohhalme verbraucht werden.

Was ist das für eine unglaubliche Zahl?

Wir sind natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein mit unserem Limostand ohne Strohhalme. Aber vielleicht schaffen wir zumindest bei unseren Besuchern ein Bewusstsein dafür.



Jetzt machen wir seit 3 Jahren Streetfoodevents und sehen jedes Mal einen viel zu großen Haufen Müll am Ende der Veranstaltungen. Selbstverständlich ist, dass unsere Aussteller den Müll schon mal in Restmüll und Papier/Pappe trennen müssen.

Zudem versuchen wir dafür zu sensibilisieren, so wenig Verpackung für die fertigen Speisen wie irgend möglich rauszugeben. "Zu Beginn hatten wir einen Foodtruck, der

seine Gerichte in Styropor herausgegeben hat. Das ging natürlich gar nicht. Im Gespräch haben wir die Lösung gefunden, dass das bestellte Material aufgebraucht wird und dann recycelbare Verpackungen nachbestellt werden," sagt Mirjana.

Auf unseren Frühstücksmärkten "UPgefrühstückt" schlagen wir deswegen einen ganz neuen Pfad ein und fordern die Besucher auf ihr eigenes Geschirr mitzubringen. Das schwebte uns schon verdammt lange im Kopf rum, aber für einen Streetfoodmarkt war uns das Experiment zu groß.

Die Resonanz war aber durchweg positiv und so behalten wir das Ganze nun beim UPgefrühstückt bei. Wer sein Brettchen vergessen sollte, der kann sich am Geschirrtisch bedienen und das benutzte Geschirr hinterher wieder abgeben. Da lass ich dann 2x meine Geschirrspülmaschine zuhause durchlaufen. Klar macht das mehr Arbeit, als mehrere Müllsäcke einfach vor Ort zu entsorgen, aber das ist es uns wert!


Für einen Streetfoodmarkt, der über 5 Stunden geht, wie beispielweise der Markt in Bückeburg zum Verkaufsoffenen Sonntag, bestellen wir 2 Restmülltonnen á 1100l und eine große Tonne für Pappe. Die sind dann auch alle voll! Unser Frühstücksmarkt geht etwa

genauso lange und dank der tollen Besucher, die alle ihre Kaffeetassen und Tellerchen mitbringen, haben wir sage und schreibe jedes Mal genau 1 (!) 120l Sack mit Restmüll produziert. Damit können wir wesentlich besser leben und ruhiger schlafen.


Ob wir auch auf unseren anderen, großen Märkten zur Mitarbeit aufrufen und was wir sonst noch machen können, um den Müllberg nach den Streetfoodmärkten zu reduzieren, überlegen wir laufend.

Was habt ihr noch für Ideen für uns?





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Falls du jetzt Appetit auf fremd.essen und einen Streetfoodmarkt bekommen hast, geht es dir wie vielen anderen. Ist ja auch wirklich lecker, was wir für dich in Hannover und Umland so alles an hochwertigem Streetfood auffahren lassen können.

Frag´uns doch einfach, was alles möglich ist!

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